SST (Supreme Services Team) SST blickt auf eine abwechslungsreiche Vergangenheit und Erfahrung auf den Gebieten Handel und Verkehr zurück. Seit 1998 ist SST als Travel Agency tätig und zwar in den Spezialgebieten Öko- und Ethnotourismus. Das reichhaltige kulturelle Erbe Myanmars wird aber ebenso angeboten wie Erholungsurlaub an einem der schönsten Strände Asiens. Die Zufriedenheit der Kunden steht bei SST an vorderster Stelle aber immer unter Rücksichtnahme auf die kulturellen Gepflogenheiten der Bewohner und Wahrung von Naturschutzaspekten.
Das Angebot reicht also von den üblichen Package Touren (wobei die Tour individuell abgestimmt wird), über Besuche in die schwer zugänglichen Stammesgebiete der Naga, bis hin zu aufwändigen Expeditionen in die bewaldeten Berggebiete des Himalaya.
Darüberhinaus unterstützt SST aktiv mehrere Naturschutzprojekte vorwiegend auf den Gebieten der Ornithologie und nachhaltigen Nutzung natürlicher Resourcen.
Ökotourismus Der Stützpfeiler des Ökotourismusprogramms ist das Vögelbeobachten in Myanmar (siehe spezielles Kapitel zu diesem Thema). Aber auch Expeditionen für Interessenten anderer Gebiete werden organisiert. Myanmar bietet für jedes biologische Fachgebiet unendlich viele Möglichkeiten (siehe Abschnitte Fauna und Flora).
Die Führer von SST sind fachspezifisch ausgebildet, einige waren früher Ranger bei der staatlichen Naturschutzbehörde und Teilnehmer an Trainingskursen die von international anerkannten Spezialisten (Smithsonian Institute, Wildlife Conservation Society, California Academy of Sciences, Naturhistorisches Museum Wien) geleitet wurden.
Wenn sie mehr über das Ökotourismus-Angebot von SST wissen möchten, besuchen sie bitte unsere englischsprachige Seite.
Ethnotourismus Die Population von Myanmar (ca. 45 Mio) besteht aus ca. 60% Burmesen, die restliche 40% verteilen sch auf über 135 ethnische Gruppen, die vorwiegend die Gebirgsbögen entlang der Grenzen sowie das Shanplateau bewohnen. Während manche Minoritäten ihre Kultur für den Tourismus pflegen, konnten einige der ethnischen Gruppen bis heute einen Großteil ihrer ursprünglichen kulturellen Identität und Lebensweise bewahren. SST versucht mit aller gebotenen Sensibilität ihnen diese Kultur näherzubringen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei in der kulturellen Unterstützung der Naga (siehe englischsprachige Seite).
Aber auch Besuche der vielen ethnischen Gruppen des Shanplateaus stehen im Programm von SST. Allgemeine Informationen zum Land
Geografie Mit einer Fläche von 676.577 km2 ist Myanmar das zweitgrößte Land Südostasiens. Es grenzt (im Urzeigersinn) an den Golf von Bengalen, Bangladesh, Indien, China, Laos und Thailand. Mit einer Längsausdehnung von über 2100 km reicht es von der malayischen Halbinsel im Süden bis in die östlichen Ausläufer des Himalaya im Norden, mit einer Höhenausdehnung vom Meeresspiegel bis auf fast 6000 m (Hkakaborazi). Eine zentrale Trockenzone, welche hauptsächlich durch das Schwemmland des Ayeyarwaddy und Chindwin gebildet wird, ist gewissermaßen umrahmt von mehreren Bergketten und dem Shanplateau. Klima Das Klima des Landes ist geprägt von drei Jahreszeiten: Regenzeit (Juni-September), kühle Trockenzeit (Oktober bis Jänner), heisse Trockenzeit (Februar-Mai). Die Grenzen zwischen den Jahreszeiten sind aber fließend und es treten immer wieder Unregelmäßigkeiten auf. Außerdem beginnen die Jahreszeiten in den einzelnen Landesteilen zu unterschiedlichen Zeiten. Während der Monsun die westlichen Gebiete (v.a. den Rhakine State) als erstes schon Ende Mai trifft, kann zur selben Zeit in der Ayeyarwaddy-Ebene, auf dem Shanplateau oder im Norden noch strahlender Sonnenschein herrschen. Ergiebige und länger andauernde Regengüsse in diesen Gebieten sind im Mai und Juni eher auf Zyklonausläufer aus dem Osten zurückzuführen. Die kühle Trockenzeit ist klimatisch eindeutig die angenehmste Reisezeit. Insektenkundlich oder botanisch interessierte werden aber eher den Beginn der Regenzeit vorziehen, allerdings kann es passieren, daß manche Gebiete dann wegen Hochwassers oder schlechter Strassen nicht mehr oder nur sehr schwer erreichbar sind. Flora Die natürliche Vegetation wird bestimmt durch Seehöhe, geografische Breite und Klima. Die Klimaxgesellschaft der Küstengebiete ist immergrüner Tieflandregenwald mit Mangrove und Sumpflandschaft im Ayeyarwaddy-Delta. Das Schwemmland dieses Hauptflusses in der zentralen Trockenzone gleicht einerseits einer Savannenlandschaft mit dornigen Elementen (anthorpogen beeinflusst) oder ist von lichten Wäldern (ursprünglich) bedeckt die als indaing bezeichnet werden, mit Dipterocarpus tuberculatus als dominierender Baumart. Die angrenzende Berglandschaft ist in niedrigen Lagen von Monsunwäldern bewachsen und Hauptareal des Teak (Tectona grandis) sowie anderer kommerziell wichtiger Harthölzer. Daran schliessen immergrüne Bergwälder und in grösseren Höhen Eichen (und verwandte Gattungen) und subalpine (Nadel-)wälder bestehend aus Fichte, Birke und Rhododendron. In grösseren Höhen treten dann charakteristische alpine Gesellschaften auf die an die Krummholzstufe und Rasenmatten der europäischen Alpen erinnern. Etwa 7000 verschiedene Arten von Blütenpflanzen sind bis jetzt erfasst, von denen über 1000 Arten endemisch sind (d.h. sie kommen nur in Myanmar vor). Die tatsächliche Zahl dürfte vermutlich wesentlich höher sein weil viele entlegene Gebiete noch mangelhaft erforscht sind. Von den weltweit noch vorhandenen Teakwäldern befinden sich ca. 70% in Myanmar. Die illegale Abholzung, v.a. entlang der Grenzen zu Thailand und China, stellt jedoch eine enorme Bedrohung für die ursprünglichen Wälder dar. Dennoch kann sich Myanmar rühmen noch etwa 30% natürliche Vegetation aufzuweisen. Fauna Die eingangs erwähnte landschaftliche und klimatische Diversität, die große Höhenausdehnung und die enorme Vielfalt an Vegetationstypen hat naturgemäß auch einen entsprechenden Einfluss auf die Tierwelt.
Säugetiere: mehr als 300 Arten. Myanmar beherbergt die zweitgrösste Tigerpopulation, die Individuenzahl ist aber rückläufig (Hauptgrund ist Wilderei). Die Population an wilden Elefanten ist beachtlich. Einzig das Sumatra Nashorn dürfte ausgestorben sein. Ende der 90er Jahre wurde im Norden sogar eine neue Muntjak-Art entdeckt. Vor allem bei Kleinsäugern (Nagetiere und Fledermäuse) gibt es regelmäßig sensationelle Neufunde.
Vögel: Über 1000 Vogelarten sind erfasst (12% der Weltfauna!), 867 davon als Brutvögel, der Rest sind Zugvögel. Allerdings sind nur vier Arten endemisch (siehe Vögelbeobachten in Myanmar). Ein interessanter Vergleich: Die Volksrepublik China mit der 14-fachen Landesfläche hat „nur“ 200 Arten mehr aufzuweisen.
Amphibien/Reptilien: Über 400 Arten sind nachgewiesen. Die Tatsache, dass in den letzten paar Jahren Dutzende neue Froscharten und einige neue Schlangenarten (darunter sogar eine neue Speikobra) beschrieben wurden, lässt vermuten, dass die Artenzahl bedeutend höher liegt und noch viele unentdeckte Arten in den Wäldern lauern.
Schmetterlinge: Die tagaktiven Schmetterlinge sind vergleichsweise gut erforscht. Über 1000 Arten sind nachgewiesen, davon alleine 68 Arten von Schwalbenschwänzen, zu denen auch die ansehnlichen Vogelfalter zählen. Die Nachtfalter sind sehr schlecht erforscht und es ist anzunehmen, dass der Großteil der Arten noch keinen Namen trägt.
Käfer: Die Erfassung der Käferfauna steht ebenfalls erst am Anfang. Eine vorsichtige Schätzung geht von einer potentiellen Artenzahl von mindestens 20.000 Arten aus, d.h. erst etwa 10% der Käferfauna sind erforscht.
Vögelbeobachten in Myanmar
Myanmar (Burma)
ein Land mit einer großen Vielfalt, zum Beispiel gibt es in Myanmar/Burma mehr als 135 unterschiedliche ethnische Gruppen und vieles mehr zu entdecken. Wir bieten individuell betreute Reisen und Touren für Einzelpersonen und kleine Gruppen an.
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Courtesy of Harald Schilhammer
Vögelbeobachten in Myanmar
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